Wo bleibt denn der Mensch?

von | Juni 6, 2024 | Abenteuer Frieden

Wo bleibt eigentlich der Mensch?

Diese Frage hatte ich heute in einem Gespräch mit einer Freundin. Es ging eigentlich um etwas banales, doch es passt gerade sehr gut zur aktuellen Gesellschaft. Ob in Politik, Sport oder Wirtschaft.

In vielen Gesprächen fällt auf, dass es häufig nur noch um „was denn alles schief läuft, wo ein Mangel ist und warum geplante Ziele in Gefahr sind“ geht. Alles wird bewertet und manchmal fällt auf, dass es nur Fakten sind, die im Vordergrund stehen.

Es herrscht in vielen Momenten das Leistungsprinzip und es zählen im Endeffekt oft nur die Ergebnisse. Klar, an Ergebnissen lässt sich eben vieles messen, was ja auch völlig in Ordnung ist.

Doch wenn gewünschte Ergebnisse nicht erreicht wurden, dann stecken dahinter manchmal auch persönliche Gründe von einzelnen Mitarbeitern. Das können Themen sein, die eigentlich nichts mit dem Job zu tun haben. Blockaden ausgelöst durch Probleme in der Familie, Krankheiten über die vielleicht nicht jeder sprechen möchte oder ähnlich gelagerte Dinge.

Nicht jeder Mitarbeiter ist in der Lage sich zu „outen“ und stellt dann diese Dinge ob seines Jobs hinten an, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch genau das passiert dann, weil man irgendwann die Kraft verliert. Die Auswirkungen sind klar – Burnout, Depression und ähnliche Krankheiten und auf Sicht ein längerer Ausfall.

Deshalb gilt ein wichtiges Augenmerk der Führungskraft und seinem Umgang mit dem Mitarbeiter. Dem Blick neben dem Leistungsprinzip auf eine andere Säule. Die der Wertschätzung. 👏

Doch diese kann ich nicht einfach aus einem Buch lernen oder über einen E-Learning-Kurs. Hier gehört schon eine gewisse Empathie ins Spiel und ganz oben, das WIRKLICHE INTERESSE am Mitarbeiter oder besser ausgedrückt – AM MENSCHEN an sich.

Aus meiner Sicht wird eines immer wichtiger werden, der Mitarbeiter und die Führungskraft als Mensch. Wenn die Führungskraft das erkennt und den Mitarbeiter entsprechend behandelt, dann wird eine neue Form der Zusammenarbeit entstehen. Und ein weiterer Effekt wird nicht lange auf sich warten lassen: bessere und nachhaltigere Ergebnisse gepaart mit der Freude an der Arbeit.

Denn: was ich reingebe, das kommt meistens mehrfach zurück – im Guten, wie im schlechten Umgang.

So werde ich auch mein Projekt „Abenteuer Frieden – ist noch Liebe da?“ angehen. Und ich bin sicher, dass ich genau das zurückbekomme, was ich reingebe. Es liegt nur an mir! 🍀 😀

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